TSV II – TTC Aichtal 5:9 / TSV II – SV Nabern II 8:8

 

Chance auf Klassenerhalt schwindet
Gegen den Tabellendritten aus Aichtal musste man Samstags eine knappe Niederlage einstecken. Auch die taktische Veränderung der Doppelreihenfolge brachte keinen zusätzlichen Punktgewinn ein.
Assmann Reichherzer punkteten zwar souverän gegen Aichtals Spitzendoppel, aber Kottmann/Mühleisen und Wohlfart/Wilhelm hatten jeweils das nachsehen. Assmann revanchierte sich anschliessend bei Oehler für die Hinspiel Niederlage. Wohlfart kam mit dem agressiven Spiel von Stiefel nicht klar. Spieltstand 2:3 aus Sicht von Wäschenbeuren.
Auch im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Neuzugang Kottmann hatte in der Verlängerung des 5. Satzes seine Nerven besser im Griff als sein Kontrahent. Reichherzer kam mit dem ungewöhnlichen Spiel von Mayer nicht zurecht. Knackpunkt war der doppelte Punktgewinn für Aichtal im hinteren Paarkreuz. Sowohl Mühleisen als auch Wilhelm mussten jeweils glatte 0:3 Niederlagen hinnehmen. Assmann verkürzte durch einen souveränen Sieg auf 4:6. Wohlfart verpasste die Chance im 1. Satz in Führung zu gehen und war anschliessend chancenlos. Auch Kottmann wusste mit Mayers Spiel nichts anzufangen. Reichherzer behielt
im 5. Satz gegen Duerr die Oberhand. Auch in seinem zweiten Einzel war Mühleisen kein Satzgewinn vergönnt und die Niederlage besiegelt.
Am Sonntag rückte Oliver Nolz für Andreas Wilhelm ins Team. Gegen den Tabellenvorletzten wollte man unbedingt im  Abstiegskampf den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wiederherstellen. Nach den Doppeln lag die II. Mannschaft auch vorne. Wohlfart/Nolz bezwangen sensationell Naberns Spitzendoppel mit 3:1. Assmann/Reichherzer erledigten ihre Pflichtaufgabe standesgemäß. Die einzige Doppelniederlage mussten Kottmann/Mühleisen verbuchen. Assmann spielte eine schnelle 2:0 Satzführung gegen Stiffel heraus, musste aber durch knappe Niederlagen in den Sätzen  3 und 4, den Satzausgleich hinnehmen. Ab Mitte des 5. Satzes dominierte dann Assmann das Spiel und verbuchte das 3:1 für Wäschenbeuren. Auch an der 2. Überraschung des Tages war Wohlfart beteiligt. Naberns Spitzenspieler Mermi kam mit den Aufschlägen von Wäschenbeurens Nr. 2 nicht klar und musste das 4:1 für Wäschenbeuren zulassen. Zwei Niederlagen von Nolz und Kottmann brachten die Gäste wieder auf 3:4 heran. Äusserst unglücklich
war hier die Niederlage von Kottmann mit 9:11 im Entscheidungssatz. Reichherzer spielte einen souveränen Sieg heraus. Im spektakulärsten Spiel des Tages musste Mühleisen trotz toller Leistung eine knappe Niederlage hinnehmen. Beide Spieler versuchten mit schnellen Topspins zu punkten.
Viele ansehnliche Rallys waren die Folge. Am Ende behielt Naberns Klenk im fünften Satz die Oberhand. Assmann tat sich auch in seinem zweiten Einzel schwer, hatte im fünften Satz aber keine Mühe das 6:4 herauszuspielen. Wohlfart musste anschliessend dem glänzend aufspielenden Stiffel gratulieren. Nolz wurde seiner Favoritenrolle gerecht und punktete gegen Goll. Kottmann brachte Naberns Hiller einige Male in Verlegenheit, zog aber am Ende mit 1:3 den Kürzeren. Spielstand 7:6 für Wäschenbeuren. Im hinteren Paarkreuz mussten dann beide Partien in den fünften Satz. Reichherzer unterlag dem cleveren Klenk, während Mühleisen sich über seinen ersten Rückrundensieg freuen durfte. Wäschenbeurens Schlussdoppel kam in der letzten Partie des Tages mit den Rückschlägen vom Mermi nicht zurecht und musste den achten Punkt von Nabern
zum leistungsgerechten Unentschieden hinnehmen.

 

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